KI-assisted Depressionen
1. KI bzw. LLMs sind Tools
ähnlich wie Autokorrektur, Rechtschreib- und Grammatikprüfung oder die Google-Suche.
Wer weiß, damit umzugehen, kann sich am Ende Arbeit sparen. Wer nicht, hat dieselben Mistfehler wie mit Auto-Filling oder der T9-Nutzung.
2. KI als Gesprächspartner/Ideensparring
KI ersetzt keine Menschen. Sie ist leichter zu bedienen und gibt keine Widerworte. Sie sagt dir, wie toll du bist, wie gut du bist und reflektiert deine Gefühle/Gedanken. Das Dumme hierbei ist jedoch, wenn du Selbstzweifel hast, oder negativen Gefühlen hinterher hängst, wirst du sofort an die Seelsorge verwiesen oder aber mit "Gute Nacht" ins Bett geschickt, unabhängig von der Uhrzeit.
Für Kreatives Schreiben, ist sie leider so ziemlich untauglich. Unvorhersehbares oder neue Tropes, neue Plots, Gedanken, Wortschöpfungen oder widersprüchliche Verhaltensweisen erkennen kann sie nicht.
Was sie allerdings gut kann, einen in den Wahnsinn treiben, weil sie dich nicht versteht oder einfach nicht das antwortet was du hören willst.
3. KI und ihre Anweisungen
Je genauer dein Prompt, umso besser vielleicht die Antwort. Aber je detailreicher der Prompt, umso mehr Zeit brauchst du dafür.
Und wenn die Antwort dann nicht passt, bist du frustriert und verlierst nur Zeit.
Generell empfinde ich KI als hilfreich, um mir zu erklären, wie ich dumme Tools bedienen kann, wie ich meine Fähigkeiten gut nutzen kann.
Aber für Schöpfungen und Beschimpfungen, für Kreativität und Textgenerierung ist KI eher ein Frusttreiber und Auslöser für Depressionen.
Deswegen kurz: Ja, ich nutze KI, für Recherche, Fehleranalyse, Anleitungen for Self-Made und nein, ich lasse damit keine Texte schreiben.